Das Gründungsjahr

 

In einem Protokoll aus dem Jahre 1952 wurde geschrieben : Sportkamerad Burger arrangierte eine Brauereibesichtigung mit einer nachfolgenden Aussprache im Sportheim- die lang ersehnte Kegelabteilung war geboren.


Denkt man nun an das Gründungsjahr der Kegelabteilung – 1952 – zurück, so litten die ESV Kegler stets unter erschwerten und teilweise auch kuriosen Bedingungen.


Das Training, die Punktspiele und Meisterschaften mussten auf fremden Bahnen abgewickelt werden, was ein hohes Maß an Idealismus von den Vereinsmitgliedern abverlangte; die Anlagen entsprachen von der Technik her in keinster Weise den heutigen Anforderungen.


Der Spielbetrieb wurde am 18.März 1952 mit 10 Keglern im Gasthof „Zum Schwanen“ aufgenommen. Da diese Bahnanlage jedoch von den Abmessungenher den Bedingungen des Deutschen Keglerbundes (DKB) nicht entsprach, musste bereits im September des gleichen Jahres in den „Römerhof“ gewechselt werden.


Auch dort hatte man Probleme mit der Beschaffenheit der Anlage. So gelang es erst nach längeren Bemühungen im April 1953 eine Bundeskegelbahn im Gasthaus „Zum Grünen Baum“ in Denzlingen zu mieten, wo auch bis 1960 Übungsabende durchgeführt wurden.


In den Jahren 1960 bis 1962 kegelte man im Gasthaus „Hirschen“ in Freiburg-Zähringen und wechselte 1962 zum Gasthaus „Rebstock“ in Denzlingen.


In einer Vorstandssitzung des ESV Freiburg wurde am 08.08.1962 der Beschluss gefasst die erforderlichen Schritte für den Neubau eines Vereinsheimes einzuleiten.


1965 wurde die ESV Kegelabteilung selbständiges Mitglied beim Südbadischen Landesverband und es wurde erstmals nach den DKB Regeln gespielt.


Die Vereinsmannschaft wurde seinerzeit in die Oberliga aufgenommen und stieg jedoch nach einjähriger Zugehörigkeit in die Landesliga ab.


Weitere Mannschaften wie Zugbegleiter, Club Zähringen, Club Denzlingen, Club Neustadt, Alle Neune Damen , Eintracht, Frohe Runde, Gut Holz Denzlingen , Rot- Weiß, KSC Denzlingen , Blau Weiß Denzlingen und Lokpersonal veranstalteten Freundschaftsspiele, nahmen an Bundeskegelsportabzeichen teil und führten auch Clubkämpfe in der Bezirksklasse- Kreisklasse und Vereinsklasse durch.