Die Kegelgeschichte

In einer Definition der Sportart Kegeln steht beim Deutschen Sportbund geschrieben, dass das Kegeln ein Kegelspiel ist, bei dem mit einer festgelegten Anzahl von Würfen möglichst viele Kegel umzuwerfen sind. Der Kegler bringt nach kurzem Anlauf eine Kugel auf der Kegelbahn ins Rollen, um am anderen Ende dieser Bahn dort aufgestellten Kegel umzustoßen. 


Diese Sportart, so definiert, blickt auf über 3000 Jahre v.Chr. alte Zeit zurück. Ägypten kann zur Zeiten der Pharaonen als erste Blütezeit des Kegelns gelten. Unsere Germanen kegelten auf recht barbarische Weise:
Auf in den Sand gesteckte Kadaverknochen ( es waren hier schon neun Knochen) warfen sie Steinbrocken. Als Glückspiel wurde das Kegeln 1157 in der Rothenburger Chronik urkundlich erwähnt; es wurden unter den Bauern Hof und Vieh verwettet.
Auch wurde zu dieser Zeit in den Deutschen Klöstern eifrig die Kugel geschoben- das Heidentöten war ein amüsanter Zeitvertreib. In Deutschland gehörten auf Jahrmärkten und Schützenfesten das Kegeln mit dem Wetten zum festen Bestandteil.


Im 18. Jahrhundert kam der allgemeine Durchbruch, als Fürstenhäuser zur Kegelkugel griffen. Überdachte Bahnen entstanden, erbaut von Wirtsleuten, die rasch den Zusammenhang zwischen der Kegelleidenschaft ihrer Gäste und deren "Zielwasser-Konsum" erkannten. Die Stunde des sportlichen Kegelns war das Jahr 1822. 1885 konstituierte sich der Deutsche Keglerbund 1891 maß man erstmals international mit einem Dreiländerkampf die Kräfte.
Der Deutsche Keglerbund mit Sitz in Berlin vertritt die Bundesrepublik im Weltsportkeglerverband " Federation Internationale des Quillers" kurz FIQ in Helsinki, der 41 Länder mit insgesamt 16 Millionen Sportkeglern aus der ganzen Welt repräsentiert.


Das Kegeln ist also ein Spiel, dessen gesellschaftliche Popularität über alle Grenzen und Kontinente reicht. Millionen in Deutschland betreiben es regelmäßig als Freizeit oder als Leistungssport. Es ist also ein Spiel, das als Synonym für Frohsinn und Geselligkeit, aber auch für harten Sport gilt. Harter Sport bedeutet, in den Klassen der Seniorinnen und Senioren, Damen und Herren, Juniorinnen und Junioren und der Jugend 100 Wurf Wettkampfstrecke in 40 Minuten und in den oberen Klassen bei den Herren 200 Wurf in 80 Minuten.


Das bedeutet:

  • unter Höchsteinsatz von Konzentration
  • mittels einer rhythmischen Dreischrittbewegungsablauf
  • eine Kugel von 16 cm. Durchmesser und 2800 bis 3000 g. Gewicht
  • stets über bestimmte Aufsetzpunkte zu spielen
  • Gewichtsverlust bei 200 Wurf bis zu 3000 g

 

Trotz allem ist das Kegeln ein Leistungssport, der bis ins hohe Alter ausgeübt werden kann. Beispiel ist hier unser Vereinskamerad Heinz Ladudka , der mit Geburtsjahr 1921 als ältester aktiver Kegler in unserem Verein an den Wettkämpfen teilnimmt. 

 

Weitere Sportkegler/in gesucht....... 
Wer kann Sportkegeln oder wer will das Sportkegeln erlernen ????- dann kommt doch einfach am Trainingstag vorbei und informiert Euch unverbindlich.

 

Die Sportkeglerinnen und –kegler findet Ihr immer Donnerstags ab 14.00 Uhr auf den Trainingsbahnen im ESV-Sportzentrum an. 

 

Nicht nur das sportliche steht im Vordergrund, sondern auch Geselligkeit und Kameradschaft wird groß geschrieben.

"Eins dürfte wohl klar sein, wir müssen auf den dritten Platz spielen"

 

 

 

 

Und natürlich auch das Fairplay wird vorgeschrieben.

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Für Hobbykegler stehen noch Kegelbahnen zu Verfügung:

Bei Interesse melden Sie sich einfach bei Familie Höckel Tel.: 0761/84517